Rheinland-Pfalz

NOTIZEN aus den Bundesländern: Rheinland-Pfalz

1. Vorsitzende der LAG

Hiltrud Strauß
Bewährungshilfe
Glockenstr. 76
67655 Kaiserslautern

Tel.: 0631/3721187
Fax.: 0631/3721194
Email: hiltrud.strauss@ko.mjv.rlp.de

https://bewaehrungshilfe-rlp.jimdo.com/

https://bewaehrungshilfe-rlp.jimdo.com/service/dienststellen-der-bewährungshilfe/

Erfolgreiche Bilanz der Fachtagung der Landesarbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz am 13. Oktober 2014 in Mainz

Zu unserer Fachtagung konnten wir herzlich begrüßen:

4 Mitglieder des Rechtsausschusses des Landtages Rheinland-Pfalz
2 Oberlandesgerichtspräsidenten
8 LandgerichtspräsidentInnen bzw. VizepräsidentInnen
1 Generalstaatsanwalt
3 Leitende Staatsanwälte
3 Oberstaatsanwälte
4 Amtsgerichtsdirektoren
5 Vertreter aus dem Verwaltungsstab der Oberlandes- und Landgerichte
5 Vertreter des Hauptpersonalrates
11 GerichtshelferInnen
106 BewährungshelferInnen
2 Kollegen aus dem Sozialdienst des Vollzuges
5 Kollegen aus Hessen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Brandenburg

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für das überwältigende Interesse und die Solidarität.
Der Vormittag stand unter der Überschrift der Information über Entwicklungen in anderen Bundesländern, insbesondere im Hinblick auf eine kritisch gesehene Entwicklung hin zu mehr Riskoorientierung und weg von der sozialarbeiterischen Grundarbeit des Helfens und Betreuens (§ 56d III StGB und § 24 III JGG) im Rahmen einer Beziehungsarbeit, die jedoch als unabdingbar für eine zielgerichtete Resozialisierung gesehen wird.Der Nachmittag war insbesondere der Podiumsdiskussion unter Beteiligung des Publikums gewidmet, in dem die aktuell geplante Reform der Sozialen Dienste hinterfragt wurde.

Es beteiligten sich auf dem Podium:
Frau MdL K. Raue, Bündnis 90/Die Grünen
Herr MdL H. Sippel, SPD
Herr MdL Dr. Wilke, CDU
Herr H. Gebert, Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Bewährungshelfer Herr Prof. Dr. R. Bohrhardt (Hochschule Coburg) Herr Dr. A. Kipp (Bewährungshelfer b. Landgericht Essen) Die Moderation übernahm: Herr Edgar Verheyen, SWR

Das Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz sagte seine Teilnahme an der Podiumsdiskussion kurzfristig ab. Leider nahm vom Ministerium auch ansonsten niemand an der Veranstaltung teil.

Von Bewährungshelfern, Gerichtshelfern und den Vertretern der Justiz wurde die Motivation einer solchen Reform hinterfragt, ebenso wie die seitens des Ministeriums aktuell geplanten Maßnahmen, die zum Erreichen der Ziele führen sollen. Hierbei wurde nochmals deutlich, dass die vom Ministerium eingesetzte interdisziplinäre Arbeitsgruppe zwar beauftragt, jedoch in der Ausarbeitung der Planung und Ziele bislang nicht im Ergebnis tatsächlich gehört und beachtet wurde. Die derzeitigen Planungen gehen an den Empfehlungen vorbei. Ein tatsächlicher politischer Wille und ein konkreter Anlass für eine solch umfassende Reform der Sozialen Dienste konnte erneut nicht benannt und festgestellt werden.

LAG Rheinland-Pfalz

Anlagen:

Programm Mainz

Borhardt Warum Bewährungshelferinnen nicht zu Risikomanagern werden sollten

Kipp Neustrukturierung BeWäH NRW

Bohrhardt Unterstützung statt Risikomanagement

Borhardt Wehret den Anfängen

2014-11-04 www rhein-zeitung de zur Strukturabsicht in Rheinland-Pfalz

Danksagung an LAG und Argumentation Hierarchisierung (1)

 

Positionen und Stellungnahmen

2013-02-18 LAG Rheinland-Pfalz Stellungnahme zum Landesjustizvollzugsgesetz