ADBeV gratuliert den Mannschaften Brandenburg Frauen und Mecklenburg Dreibergen zum Gewinn der diesjährigen Fussballeuropameisterschaft der Bewährungshilfe, welche am 24. und 25. April 2014 in Dresden seine 33. Auflage erfuhr. Während die Mecklenburger erstmalig den Titel errangen, gewannen die Brandenburger Frauen den Titel zum fünften Mal in Folge. 2015 wird das Turnier vom 9. bis 10. April in Jena/Thüringen durchgeführt.
Brandenburg Frauen        Mecklenburg Dreibergen
Weitere Bilder sind in der Fotogalerie unter BwH – Fußball-Europameisterschaft zu finden.

 

Liebe Christiane Busse, Marietta Stenken und Gerlind Rohmann sowie lieber Rolf Vieten und Arne Hoffmann,
Anfang April erhielt der Geschäftsführende Bundesvorstand Kenntnis über die Neuwahl des Sprecherrates in Eurer Landesarbeitsgemeinschaft. Im Auftrag des Gesamtbundesvorstandes der ADBeV möchte ich mich zur Bereitschaft Eurer Kandidatur bei Euch bedanken, insbesondere auch, weil es sich dabei um ein Ehrenamt handelt. Gleichzeitig möchte ich natürlich auch zu Eurer Wahl herzlich gratulieren. Ich bin zuversichtlich, dass die ADBeV auch weiterhin von Eurer LAG viele Impulse erhalten wird und wir konstruktiv zusammen arbeiten werden. Nach schwierigen gemeinsamen Jahren zwischen der LAG Schleswig-Holstein und der ADBeV hat sich nach meinem Ermessen, die Zusammenarbeit in den letzten Jahren merklich positiv verbessert. Ich persönlich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Euch und hoffe, die eine oder den anderen Kollegen dann auch nachfolgend noch persönlich kennenlernen zu dürfen.
Vorerst verbleibe ich mit besten kollegialen Grüßen
Holger Gebert
Potsdam, 5. Mai 2014

 

Gesamtbundesvorstandssitzung vom 2. bis 4. Mai 2014 in Fuldatal 

Der Gesamtbundesvorstand bearbeitete den Antrag des Verbandes der Bewährungshelfer im Saarland zur Aufnahme in die ADBeV und beschloss einstimmig in seiner Vorstandssitzung die Aufnahme der Kollegen aus dem Saarland. Der Gesamtbundesvorstand verbindet mit der Aufnahme des elften Landesverbandes die Hoffnung, auf beiderseitige positive Impulse für die jeweilige Verbandsarbeit.

Zudem konnte der Gesamtbundesvorstand das auf der 11. Bundestagung erarbeitete Positionspapier zur elektronischen Aufenthaltsüberwachung nach seiner redaktionellen Überarbeitung verabschieden ( EAÜ-Positionspapier 2013 ).

Die Gesamtbundesvorstandssitzung beschäftigte sich auch noch einmal ausführlich mit dem Verlauf des 4. Bewährungshelfertages, insbesondere dabei, wie zukünftig die weitere Zusammenarbeit mit der DBH gestaltet werden soll. Im Ergebnis der Diskussion wurde deutlich, dass die Mitglieder des Vorstandes nicht mehr bereit sind, die Zusammenarbeit mit der DBH unter allen Umständen aufrecht zu erhalten. Die Mitglieder des Gesamtbundesvorstandes waren sich darin einig, dass durch die DBH oder deren Vertreter teilweise Auffassungen vertreten werden, welche unseren konträr gegenüberstehen wie z. B. die Befürwortung zur Einführung der risikoorientierten Bewährungshilfe. Für uns ist klar, dass die DBH nicht einen Gemischtwarenladen führen und uns zum Verkauf ihrer „Produkte“ animieren kann. Wir werden auch zukünftig die Interessen und Anliegen der Kollegenschaft und unserer Mitglieder vertreten, frei von ministeriellen oder administrativen Vorstandsmitgliederzwängen.

Große Beachtung unter den Vorstandsmitgliedern fand das Positionspapier der LAG Hessen zur risikoorientierten Bewährungshilfe (ROB), womit nunmehr ein zweites Papier eines Berufsverbandes neben dem des Verbandes der Niedersächsischen Strafrechtspflege existiert, welches sich kritisch mit dem Model auseinandersetzt.

Die Gesamtbundesvorstandssitzung wurde auch intensiv zur Vorbereitung der 12. Bundestagung und Delegiertenversammlung genutzt, welche vom 14. bis 16. November 2014 in Weimar stattfinden und unter dem Titel „Wir sind die Bewährungshilfe – unser professionelles Selbstverständnis“ durchgeführt wird. Ziel soll es sein, ausgehend von den Ergebnissen der 11. Bundestagung und Delegiertenversammlung sowie dem 4. Bewährungshelfertag weiter an dem beruflichen Selbstverständnis zu arbeiten.

 

Fuldatal, 4. Mai 2014

 

Liebe Birte Caspers, liebe Susanne Jovic, liebe Katharina Kott und liebe Nicole Wallraf sowie lieber Andreas Ovel und lieber Herbert Fila,
sehr erleichtert wurde Eure Wahl als neue/alte LAG-Vorstandsmitglieder für Nordrhein-Westfalen zur Kenntnis genommen. Leider konnte ich an der Wahlversammlung nicht teilnehmen. Deswegen auf diesem Wege meine Glückwünsche an Euch zur Wahl, besonders aber meine Respektbekundung Euch gegenüber, weil Ihr Euch dieser Verantwortung gestellt habt.
Nordrhein-Westfalen kommt naturgemäß eine große Bedeutung innerhalb unserer Organisation zu und ich mag mir nicht ausmalen, was wohl gewesen wäre, wenn Ihr nicht die Verantwortung übernommen hättet….
Der geschäftsführende Vorstand hat am Wochenende getagt und mit großer Freude ebenfalls Eure Wahl zur Kenntnis genommen. Von dort also auch einen herzlichen und großen Dank sowie ein liebes Willkommen. Wir freuen uns darauf, Euch kennenlernen und mit Euch arbeiten zu dürfen. Wir wünschen Euch in Eurer zukünftigen ehrenamtlichen Aufgabe neben den beruflichen und privaten Anforderungen, Durchhaltekraft, viel Energie, noch mehr Solidarität und vorallem Gesundheit, aber auch Geduld und Gelassenheit…
Auf eine gute Zusammenarbeit und mit besten kollegialen Grüßen
Holger Gebert
Potsdam, 2. Februar 2014

 

Am 29.01.2014 fand eine Fachtagung von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Niedersachsen-Bremen und des Verbandes der Sozialarbeiter in der Niedersächsischen Strafrechtspflege e. V.
in Hannover mit dem o. g. Titel statt.
Die Vorträge der Referenten sowie die Abschlusserklärung dieser Tagung können hier heruntergeladen werden:

2014-01-29 Einladung ver di-VDS Fachtagung

Bewährungshife_und_Öffentlichkeit

rbo_140129_Thesen

2014-01-29 ver di-VDS Fachtagung-Abschlusserklärung

 

Gesamtbundesvorstandssitzung vom 6. bis 7. Dezember 2013 in Berlin 

Der Gesamtbundesvorstand der ADBeV tagte unmittelbar im Anschluss an den 4. Bewährungshelfertag und bilanzierte sowohl für diesen als auch für die 11. Bundesdelegiertenversammlung und Tagung einen sehr guten Verlauf. Die Arbeitsergebnisse der 11. Bundesdelegiertenversammlung und Tagung sind inzwischen weiter bearbeitet worden und werden nunmehr nachfolgend redaktionell überarbeitet. Der Gesamtbundesvorstand geht davon aus, dass zum Jahresanfang 2014 das Positionspapiere zur Elektronischen Aufenthaltsüberwachung durch diesen ebenso verabschiedet werden kann, wie das überarbeitete und neugefasste Positionspapier zum Umgang mit Sexualstraftätern. Der Gesamtbundesvorstand geht zudem davon aus, dass zur 12. Bundesdelegiertenversammlung dann auch die Ergebnisse der anderen drei Arbeitsgruppen als Positionspapiere der ADBeV verabschiedet werden können. In Reflexion des soeben beendeten 4. Bewährungshelfertag waren sich alle Beteiligten der Vorstandsitzung darin einig, ein solch überragendes Interesse an der Veranstaltung nicht erwartet zu haben, was jedoch verdeutlicht, den Nerv der Kollegenschaft getroffen zu haben. Nach Auffassung der Mitglieder des Gesamtbundesvorstandes war es richtig, sich kritisch mit dem Thema der risikoorientierten Bewährungshilfe auseinanderzusetzen. Das Votum der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 4. Bewährungshelfertages war nahezu einheitlich in seiner Ablehnung zum Model der risikoorientierten Bewährungshilfe, welches als gescheitert bewertet wird. In diesem Sinne machte die Veranstaltung länderübergreifend Mut, sich als Profession von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern weiter gegen die Vereinnahmung und Bevormundung in Fragen der Qualitätsentwicklung durch die Verwaltungsadministration zur Wehr zu setzen und eigene fachliche Wege zu bestreiten.

Die 12. Bundesdelegiertenversammlung und Tagung wurde zum 14. bis 16. November 2014 nach Weimar einberufen.

 

Landesvertretung Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern

 4. Bewährungshelfertag in der Landesvertretung Brandenburg

Der 4. Bewährungshelfertag, welcher unter dem Thema:

„Spannungsfeld Bewährungshilfe –

Sicherheits-(Angst-)management und/oder Resozialisierung?!”

stattfand und eine Rekordteilnehmerzahl von Bewährungshelferinnen und Bewährungshelfern aus ganz Deutschland sowie aus Luxemburg zusammenführte, wurde vom Ministerium der Justiz Brandenburg finanziell unterstützt. Gemeinsam berieten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Netzwerkpartnern und eingeladenen Wissenschaftlern über die Erfahrungen mit dem Model der sogenannten risikooerientierten  Bewährungshilfe und ihr professionelles Rollenverständnis. Im  Ergebnis der Tagung wird das Model der  risikoorientierten Bewährungshilfe nahezu einmütig abgelehnt und für gescheitert erklärt.

Einladung-Ministerium-der-Justiz-Brandenburg

Ausschreibung

Die fachlichen Beiträge der Referenten können hier abgerufen werden:

Eröffnungsbeitrag von Holger Gebert, Bundesvorsitzender der ADB e. V.

H Gebert Eröffnungsbeitrag Bewährungshelfertag

Prof. Dr. Lindenberg, Evangelische Hochschule Hamburg-Rauhes Haus, Bewährungshilfe im punitiven Kontext

Prof Dr Lindenberg Bewährungshife und Öffentlichkeit

Prof. Dr. Haverkamp, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Gefühlte Sicherheiten und Sicherheitsgefährdungen

Prof Dr Haverkamp Gefühlte Sicherheiten und Sicherheitsgefährdungen

Renate Vosgerau, ver.di Niedersachsen und Dirk Blume, Vorsitzender des Verbandes der Sozialarbeiter der niedersächsischen Strafrechtspflege

Risiken und Nebenwirkungen der Qualitätsentwicklung in Niedersachsen 06 12 2013

Berufsperspektivische Aussprache

Zusammenfassung der Berufsperspektivischen Aussprache

2013-12-06 Pressemitteilung

2013-12-03 Presseeinladung

Gästebuch

 

Am 7. November 2013 war der Bundesvorsitzende der ADB e. V. Holger Gebert, zu Gast beim Fachverband Bewährungshilfe Baden-Württemberg. Diese veranstalteten den Landesfachtag in Mannheim unter dem Thema „Auf Nummer Sicher?! Bewährungshilfe zwischen Risiko- und Bedarfsorientierung“. Der Bundesvorsitzende zeigte sich darüber erfreut, dass es der dortigen Kollegenschaft wieder gelungen sei einen berufsständigen Verband zu gründen. Nach seinen Ausführungen erschien ihm dieses im Zuge der dortigen Privatisierung nur eine Frage der Zeit zu sein, bis sich die Notwendigkeit eines Verbandes unter der Kollegenschaft wieder herausbilden würde. Weiterlesen

 

Vom 30. bis 31. Oktober 2013 nahm Holger Gebert als Bundesvorsitzender der ADB e. V.  an der Landestagung der Arbeitsgemeinschaft der Bayrischen Bewährungshilfe  in Fürth  zum Thema: „Profession und Position“ teil und übermittelte im Auftrag des Geschäftsführenden Bundesvorstandes die Glückwünsche zum 60. Jahrestag der Bewährungshilfe in Bayern. Dabei hob er besonders hervor, dass der Landesverband Bayern zu dem leistungsstärksten Mitgliedsverbänden innerhalb des Berufs- und Fachverbandes der ambulanten sozialen Dienste der Justiz und für Resozialisierung zählt, was insbesondere durch die Qualitätsdiskussion verdeutlicht wurde. Weiterlesen

 

Am 18. September 2013 nahm Holger Gebert als Bundesvorsitzender an der LAG-Fachtagung in Frankfurt a. Main zum Thema: „Risikoorientierung in der Bewährungshilfe. Ein Modell ohne Alternativen?“ teil, wo er zur Eröffnung ins Thema einführte und darstellte, warum sich der Bereich der Bewährungshilfe gegenwärtig mit dieser Fragestellung beschäftigen muss. Im Verlauf der Veranstaltung stellte Prof. Dr. Klug sein Model zur risikoorientierten Bewährungshilfe vor. Weiterlesen

 

Die ADB e. V. gratuliert dem Verband der Sozialarbeiter in der niedersächsischen Strafrechtspflege (VDS) zum 40. Jahrestag des Bestehens

Holger Gebert nahm als Bundesvorsitzender der ADB e. V. am 26. Juni 2013 an der Veranstaltung des VDS in Hannover teil, wo die niedersächsischen Kolleginnen und Kollegen ihren 40. Gründungstag begingen. Weiterlesen

 

Die ADB e. V. hat im Rahmen der Bundesdelegiertenversammlung eine neue Satzung verabschiedet. Demnach versteht sich der Verein als “Berufs- und Fachverband der ambulanten sozialen Dienste der Justiz und für Resozialisierung”. Zukünftig ist neben der Mitgliedschaft für Landesarbeitsgemeinschaften auch die für artgleiche Berufsverbände und Einzelmitglieder möglich.

Die neue Satzung kann unter der Kategorie “Satzung” eingesehen werden.

 

CJD Bildungswerk Vallendar

Die ADB e. V. führte ihre 11. Delegiertenversammlung in Vallendar unter dem Leitmotiv

“Ein Blick zurück kann nicht schaden, um zu wissen woher man kommt und wohin man will!”

durch. Hier kann das Protokoll und die erste Zusammenfassung der Arbeitsgruppe 4 Fallzahlen abgerufen werden:

H. Gebert, Eröffnungsrede Bundesdelegiertenversammlung, 14.06.2013 in Vallendar

Protokoll der 11. Bundesdelegiertenversammlung und Tagung Juni 2013

Zusammenfassung der Bundestagung

Arbeitsgruppe 2 Zusammenfassung Sexualstraftäter

Arbeitsgruppe 3 Zusammenfassung Sucht

Arbeitsgruppe 4 Zusammenfassung Fallzahlen