Der 6. Bewährungshilfetag findet vom 12.03. – 13.03.2020 in der Schleswig-Holsteinischen Landesvertretung in Berlin statt und wird von der Arbeitsgemeinschaft deutscher Bewährungshelferinnen und Bewährungshelfern (ADB e.V.), dem DBH-Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik (e.V.) sowie dem Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein durchgeführt.

Auf der Frühjahrskonferenz Juni 2019 haben sich die Justizministerinnen und Justizminister auch mit dem Thema „Kettenbewährungen“ beschäftigt.

Die ADBeV hat zur politischen Absicht sogenannte Kettenbewährungen zu untersagen nachfolgende Stellungnahme verfasst, welche an bundes- und landespolitische sowie gewerkschaftliche Vertreter*innen versandt wurde.

Dem Aufruf des LAG-Vorstandes, sich an der Nacht der Solidarität zu beteiligen, folgten mehrere Mitglieder. In der Nacht vom 29. auf den 30. Januar 2020 werden auf Initiative der Senatsverwaltung die obdachlosen Menschen in Berlin gezählt und befragt, um Maßnahmen zur Verbesserung der Obdachlosenstatistik erarbeiten zu können. Auf Grundlage der Ergebnisse aus dieser Nacht wird Berlin seine Hilfs- und Beratungsangebote ausweiten und spezialisieren. So wird diese Obdachlosenzählung zu einer Nacht der Solidarität gegenüber den Betroffenen und der Stadt Berlin, wo die LAG mehrere Teams stellen wird.

Auf der Mitgliederversammlung der LAG Soziale Dienst der Justiz Brandenburg e. V. wurde Anfang Dezember 2019 der Vorstand nahezu identisch bestätigt. Erneut wurden Franziska Lingner als Landessprecherin und Matthias Rump sowie Jochen Vollmer als Stellvertretender Landesvorsitzender bzw. als Schatzmeister wiedergewählt. Neben Patrick Isele wurde neu als Beisitzer Hubertus Marschel in den Vorstand gewählt. Der Vorstand warb um aktive Mitarbeit in der Landesarbeitsgemeinschaft.

Der ADBeV-Bundesvorstand dankt und gratuliert den alten und neuen Mitgliedern des Landesvorstandes.

In Fortsetzung der vorangegangenen Tagungen stand die diesjährige Veranstaltung in Berlin unter dem Arbeitstitel „Freiheit aushalten“.

Die Referent*innen und Gastredner*innen setzten sich mit Themen zur Sozialarbeit als Menschenrechtsprofession und Demokratieverständnis, politischem Mandat, Veränderungen in Strafkultur und Kriminalpolitik sowie der Notwendigkeit von berufspolitischem Engagement insbesondere im Bereich der staatlichen Straffälligenhilfe auseinander.

Die Delegierten konnten als Referent*innen die Präsidentin des DBH-Fachverbandes für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik, Frau Prof. Dr. Drenkhahn und die Leiterin des Context-Institutes, Frau Dr. Marie-Luise Cohen ebenso begrüßen, wie Frau Prof. Dr. Christine Graebsch von der Fachhochschule Dortmund und den Kollegen Patrick Isele aus Brandenburg.

Neben den Programmpunkten der Delegiertenversammlung, fand ein intensiver Länderaustausch statt und in verschiedenen Workshops wurden zukunftsträchtige Themen für die berufspolitische Arbeit auf Landes- und Bundesebene erarbeitet.

Kultureller Höhepunkt in Ergänzung zu dem arbeitsintensiven Programm war die gemeinsame und überaus interessante Stadtführung durch den Bezirk Neukölln.

Die LAG Brandenburg setzt sich weiter intensiv mit den Qualitätsstandards bei den Sozialen Diensten der Justiz und damit verbunden mit der risikoorientierten Bewährungshilfe auseinander und hat in einem Arbeitsprozess der Mitglieder*innen ein entsprechendes Positionspapier erarbeitet, um weiterhin dringend auf wissenschaftliche und offene Fragestellungen für eine externe Evaluation zu drängen.

Die ADBeV lädt zur nächsten Bundesdelegiertenversammlung und Bundestagung im Mai 2019 nach Berlin ein. Die Einladung und Tagesordnung der bevorstehenden 15. Bundesdelegiertenversammlung und Bundestagung ist als Anhang angefügt. Zudem liegt das Formular zum Länderaustausch bei, wo ergänzend noch Fragestellungen nachgereicht werden können.

Bitte unbedingt den Anmeldeschluss 15.03.2019 beachten und die angefügten Anmeldeformulare benutzen.

Vorankündigung Gesamtbundesvorstandssitzung

Vorangekündigt wird hiermit auch der Termin zur nächsten Gesamtbundesvorstandssitzung, die vom 18.- 20.10.2019 in Fuldatal stattfinden wird.

Vorankündigung 6. Bewährungshelfertag

Ebenfalls auch zur Erinnerung und zum Vormerken, der Termin für den 6. Bewährungshelfertag: 12.-13.3.2020 in Berlin in der Landesvertretung Schleswig-Holstein

Holger Gebert (ADB-Vorsitzender)

Ein gemeinsamer Fachtag der LAG ASD der Justiz NRW e.V. und des DBH-Fachverbandes e.V. in Kooperation mit der LAG Gehobener Sozialdienst im Justizvollzug NRW

Näheres unter: https://www.dbh-online.de/bildungswerk/fachtagung/datenschutz-den-sozialen-diensten-der-justiz-umgang-mit-personenbezogenen

Im Vorfeld der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder hat sich die ADBeV erstmalig mit Tariffragen beschäftigt und Arbeitstreffen von Mitgliedern des Geschäftsführenden Bundesvorstand und mit Gewerkschaftsvertretern de DJG/DBB und Ver.di organisiert und durchgeführt. Als Ergebnis der Beratungen ist ein Positionspapier erarbeitet worden.

Der Fachverband der Bewährungshilfe im Saarland macht in seiner Presseerklärung vom 6. Dezember 2018 im Zusammenhang der laufenden Haushaltsdebatte im Saarland auf die hohe Fallbelastung der Kollegenschaft sowie den Beförderungsstau aufmerksam und fordert gleichzeitig eine andere tarifliche Einordnung sowie die Aufstockung des Beförderungsbugets des Landes für den Bereich der Sozialen Dienste der Justiz.

Um einen länderübergreifenden fachlichen Austausch zu organisieren, plädieren die Landesvertreterinnen und Landesvertreter des Gesamtbundesvorstandes dafür, Bundesinteressengruppen zu bilden. Mittels dieser Interessengruppen sollen Kolleg*innen zusammengeführt und vernetzt werden, die sich mit speziellen Themen bereits beschäftigen oder zukünftig beschäftigen wollen. Den Kolleg*innen, die an Vernetzung interessiert sind, will die ADBeV einen länderübergreifenden themenbezogenen Austausch und den damit verbundenen Wissenszuwachs ermöglichen. Relevante Themen sind z. B. Extremismus, Sexualstraftäter, Datenschutz und Sucht. Über diesen Ansatz der kollegialen Zusammenarbeit erhoffen sich die Mitglieder des Gesamtbundesvorstandes auch eine schnellere Rückkoppelung zur Erarbeitung von Arbeits- und Positionspapieren zu diesen Themen. Interessierte wenden sich zur Mitarbeit bitte an ihre jeweiligen Landesverbände.

Der Gesamtbundesvorstand tagte vom 25. bis 27. Mai 2018 in Fuldatal. Schwerpunkte des Treffens waren neben der ausführlichen Berichterstattung des Geschäftsführenden Bundesvorstandes, der Länderaustausch sowie die Auseinandersetzung um die neuen Datenschutzbestimmungen und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfelder der Sozialen Dienste der Justiz, aber auch unseres Verbandes. Einig waren sich die Teilnehmer*innen darin, dass die Datenschutzanforderungen zunehmend zur Verunsicherung in der Kollegenschaft führen. Beschlossen wurde deshalb, sich dem Thema Datenschutz zukünftig verstärkt zu widmen, um hier zu mehr Handlungssicherheit beitragen zu können.

Zudem setzten sich die Teilnehmer*innen intensiv mit Aspekten des Umgangs mit schwierigem Klientel auseinander.

Der Gesamtbundesvorstand verständigte sich darauf, fachspezifische Bundesinteressengruppen ins Leben zu rufen, um einen länderübergreifenden fachlichen Austausch zu organisieren.