Save the Date: Der 6. Bewährungshilfetag findet vom 12.03. – 13.03.2020 in der Schleswig-Holsteinischen Landesvertretung in Berlin statt und wird von der Arbeitsgemeinschaft deutscher Bewährungshelferinnen und Bewährungshelfern (ADB e.V.), dem DBH-Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik (e.V.) sowie dem Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein durchgeführt.

In Fortsetzung der vorangegangenen Tagungen stand die diesjährige Veranstaltung in Berlin unter dem Arbeitstitel „Freiheit aushalten“.

Die Referent*innen und Gastredner*innen setzten sich mit Themen zur Sozialarbeit als Menschenrechtsprofession und Demokratieverständnis, politischem Mandat, Veränderungen in Strafkultur und Kriminalpolitik sowie der Notwendigkeit von berufspolitischem Engagement insbesondere im Bereich der staatlichen Straffälligenhilfe auseinander.

Die Delegierten konnten als Referent*innen die Präsidentin des DBH-Fachverbandes für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik, Frau Prof. Dr. Drenkhahn und die Leiterin des Context-Institutes, Frau Dr. Marie-Luise Cohen ebenso begrüßen, wie Frau Prof. Dr. Christine Graebsch von der Fachhochschule Dortmund und den Kollegen Patrick Isele aus Brandenburg.

Neben den Programmpunkten der Delegiertenversammlung, fand ein intensiver Länderaustausch statt und in verschiedenen Workshops wurden zukunftsträchtige Themen für die berufspolitische Arbeit auf Landes- und Bundesebene erarbeitet.

Kultureller Höhepunkt in Ergänzung zu dem arbeitsintensiven Programm war die gemeinsame und überaus interessante Stadtführung durch den Bezirk Neukölln.

Die LAG Brandenburg setzt sich weiter intensiv mit den Qualitätsstandards bei den Sozialen Diensten der Justiz und damit verbunden mit der risikoorientierten Bewährungshilfe auseinander und hat in einem Arbeitsprozess der Mitglieder*innen ein entsprechendes Positionspapier erarbeitet, um weiterhin dringend auf wissenschaftliche und offene Fragestellungen für eine externe Evaluation zu drängen.

Die ADBeV lädt zur nächsten Bundesdelegiertenversammlung und Bundestagung im Mai 2019 nach Berlin ein. Die Einladung und Tagesordnung der bevorstehenden 15. Bundesdelegiertenversammlung und Bundestagung ist als Anhang angefügt. Zudem liegt das Formular zum Länderaustausch bei, wo ergänzend noch Fragestellungen nachgereicht werden können.

Bitte unbedingt den Anmeldeschluss 15.03.2019 beachten und die angefügten Anmeldeformulare benutzen.

Vorankündigung Gesamtbundesvorstandssitzung

Vorangekündigt wird hiermit auch der Termin zur nächsten Gesamtbundesvorstandssitzung, die vom 18.- 20.10.2019 in Fuldatal stattfinden wird.

Vorankündigung 6. Bewährungshelfertag

Ebenfalls auch zur Erinnerung und zum Vormerken, der Termin für den 6. Bewährungshelfertag: 12.-13.3.2020 in Berlin in der Landesvertretung Schleswig-Holstein

Holger Gebert (ADB-Vorsitzender)

Ein gemeinsamer Fachtag der LAG ASD der Justiz NRW e.V. und des DBH-Fachverbandes e.V. in Kooperation mit der LAG Gehobener Sozialdienst im Justizvollzug NRW

Näheres unter: https://www.dbh-online.de/bildungswerk/fachtagung/datenschutz-den-sozialen-diensten-der-justiz-umgang-mit-personenbezogenen

Im Vorfeld der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder hat sich die ADBeV erstmalig mit Tariffragen beschäftigt und Arbeitstreffen von Mitgliedern des Geschäftsführenden Bundesvorstand und mit Gewerkschaftsvertretern de DJG/DBB und Ver.di organisiert und durchgeführt. Als Ergebnis der Beratungen ist ein Positionspapier erarbeitet worden.

Der Fachverband der Bewährungshilfe im Saarland macht in seiner Presseerklärung vom 6. Dezember 2018 im Zusammenhang der laufenden Haushaltsdebatte im Saarland auf die hohe Fallbelastung der Kollegenschaft sowie den Beförderungsstau aufmerksam und fordert gleichzeitig eine andere tarifliche Einordnung sowie die Aufstockung des Beförderungsbugets des Landes für den Bereich der Sozialen Dienste der Justiz.

Um einen länderübergreifenden fachlichen Austausch zu organisieren, plädieren die Landesvertreterinnen und Landesvertreter des Gesamtbundesvorstandes dafür, Bundesinteressengruppen zu bilden. Mittels dieser Interessengruppen sollen Kolleg*innen zusammengeführt und vernetzt werden, die sich mit speziellen Themen bereits beschäftigen oder zukünftig beschäftigen wollen. Den Kolleg*innen, die an Vernetzung interessiert sind, will die ADBeV einen länderübergreifenden themenbezogenen Austausch und den damit verbundenen Wissenszuwachs ermöglichen. Relevante Themen sind z. B. Extremismus, Sexualstraftäter, Datenschutz und Sucht. Über diesen Ansatz der kollegialen Zusammenarbeit erhoffen sich die Mitglieder des Gesamtbundesvorstandes auch eine schnellere Rückkoppelung zur Erarbeitung von Arbeits- und Positionspapieren zu diesen Themen. Interessierte wenden sich zur Mitarbeit bitte an ihre jeweiligen Landesverbände.

Der Gesamtbundesvorstand tagte vom 25. bis 27. Mai 2018 in Fuldatal. Schwerpunkte des Treffens waren neben der ausführlichen Berichterstattung des Geschäftsführenden Bundesvorstandes, der Länderaustausch sowie die Auseinandersetzung um die neuen Datenschutzbestimmungen und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfelder der Sozialen Dienste der Justiz, aber auch unseres Verbandes. Einig waren sich die Teilnehmer*innen darin, dass die Datenschutzanforderungen zunehmend zur Verunsicherung in der Kollegenschaft führen. Beschlossen wurde deshalb, sich dem Thema Datenschutz zukünftig verstärkt zu widmen, um hier zu mehr Handlungssicherheit beitragen zu können.

Zudem setzten sich die Teilnehmer*innen intensiv mit Aspekten des Umgangs mit schwierigem Klientel auseinander.

Der Gesamtbundesvorstand verständigte sich darauf, fachspezifische Bundesinteressengruppen ins Leben zu rufen, um einen länderübergreifenden fachlichen Austausch zu organisieren.

JANINA TOT

JUSTIZKRIMI (IN ERSTER AUFLAGE)

Wo Janina auftritt, steht sie Mittelpunkt. Dann ist sie tot, ermordet in den Ruhrwiesen. Verdächtigt werden ihr Freund und ihre Freundin. Mit beiden unterhielt sie ein intimes Verhältnis. Beide wollte sie in den Ruhrwiesen treffen. Die Ermittlungen um den Tod der jungen Abiturientin reißen Hauptkommissar Christian Kramer und Bewährungshelferin Marie Marler in eine Auseinandersetzung zwischen Profession und Beziehung.

€ 10,00 inkl. MwSt. • ISBN 978-1723732706 • 2018

Quelle: http://petermaerkert.de

Die ADBeV führte vom 15. bis 17. September 2017 in Fuldatal ihre 14. Bundesdelegierten und Bundestagung unter dem Arbeitstitel „Zurück in die Zukunft“ durch.

Die Delegierten wählten einen neuen Geschäftsführenden Bundesvorstand. Bestätigt und wiedergewählt wurden Holger Gebert aus Brandenburg als Bundesvorsitzender, Peter Kleiß aus Schleswig-Holstein als 1. Stellvertretender Bundesvorsitzender und Julia Bichler aus Bayern als 2. Stellvertretende Bundesvorsitzende und Kassiererin. Ebenso als Beisitzerinnen wurden erneut in den Geschäftsführenden Bundesvorstand Elisabeth Emmerich-Jäger aus Hessen, Daniela Casper aus Rheinland-Pfalz und Ute Dörfler aus Thüringen gewählt. Als neues Mitglied wurde Thomas Fetting aus Berlin als Beisitzer in den Geschäftsführenden Bundesvorstand gewählt.

Die Delegierten führten einen intensiven Länderaustausch durch und verabschiedeten ein Positionspapier zum Beruflichen Selbstverständnis und ein Arbeitspapier zur Fallbelastung. Damit wurden zwei Projekte nach jahrelanger Diskussion und Arbeit zu Ende gebracht. Der Verband positioniert sich erstmalig in seiner Geschichte mit einer offiziellen Version zu den Belastungen im Arbeitsfeld und erfüllt damit einen mehr als 20 Jahre alten Arbeitsauftrag. In Workshops haben die Delegierten weitere Ergebnisse erarbeitet, welche für die Erarbeitung von Leitlinien in der Bewährungshilfe notwendig sind.

Neben diesen arbeitsintensiven Inhalten besuchten die Delegierten das letzte Wochenende der 14. DOCUMENTA in Kassel.

Einladung und Tagesordnung

Begrüßung und Rechenschaftsbericht

Protokoll

ADB Positionspapier Selbstverständnis

Positionspapier Fallzahlenberechnung

                                                                          

 

ADBeV bedankt sich bei den Münchner Kolleginnen und Kollegen für ein gelungenes Fußballfest aus Anlass der 36. Fußball Europameisterschaft der Bewährungshilfe und gratuliert den neuen Meisterinnen aus Brandenburg und den Meistern aus Tschechien, wo im kommenden Jahr dann das 37. Championat organisiert werden wird.

 Über diesen Link sind in den nächsten drei Wochen die Fotos des Turniers abrufbar:

 https://www.dropbox.com/sh/ocjpf0m4ufayyyc/AADqCHrm7ogonhT6tfVbrjKra?dl=0

 

Frischer Wind in Baden-Württemberg

Die ADBeV begrüßt die Vereinbarung des Ministers für Justiz und für Europa mit Vertretern anderer Ministerien sowie von gesellschaftlichen Institutionen zur besseren Integration von Strafgefangenen und Sicherungsverwahrten. Der hier aufgezeigte kriminal-politische Weg in Baden-Württemberg kommt den Vorstellungen unseres Berufs- und Fachverbandes schon sehr nahe  und beweist, dass eine übergreifende institutionelle Zusammenarbeit möglich ist, um über den Weg einer gelingenden Resozialisierung die Gesellschaft sicher zu machen. Dieses mutige und entschlossene Agieren verdient Respekt.

2016-12-12 Pressemitteilung Integration Strafgefangener