Gesamtbundesvorstandssitzung vom 6. bis 7. Dezember 2013 in Berlin 

Der Gesamtbundesvorstand der ADBeV tagte unmittelbar im Anschluss an den 4. Bewährungshelfertag und bilanzierte sowohl für diesen als auch für die 11. Bundesdelegiertenversammlung und Tagung einen sehr guten Verlauf. Die Arbeitsergebnisse der 11. Bundesdelegiertenversammlung und Tagung sind inzwischen weiter bearbeitet worden und werden nunmehr nachfolgend redaktionell überarbeitet. Der Gesamtbundesvorstand geht davon aus, dass zum Jahresanfang 2014 das Positionspapiere zur Elektronischen Aufenthaltsüberwachung durch diesen ebenso verabschiedet werden kann, wie das überarbeitete und neugefasste Positionspapier zum Umgang mit Sexualstraftätern. Der Gesamtbundesvorstand geht zudem davon aus, dass zur 12. Bundesdelegiertenversammlung dann auch die Ergebnisse der anderen drei Arbeitsgruppen als Positionspapiere der ADBeV verabschiedet werden können. In Reflexion des soeben beendeten 4. Bewährungshelfertag waren sich alle Beteiligten der Vorstandsitzung darin einig, ein solch überragendes Interesse an der Veranstaltung nicht erwartet zu haben, was jedoch verdeutlicht, den Nerv der Kollegenschaft getroffen zu haben. Nach Auffassung der Mitglieder des Gesamtbundesvorstandes war es richtig, sich kritisch mit dem Thema der risikoorientierten Bewährungshilfe auseinanderzusetzen. Das Votum der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 4. Bewährungshelfertages war nahezu einheitlich in seiner Ablehnung zum Model der risikoorientierten Bewährungshilfe, welches als gescheitert bewertet wird. In diesem Sinne machte die Veranstaltung länderübergreifend Mut, sich als Profession von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern weiter gegen die Vereinnahmung und Bevormundung in Fragen der Qualitätsentwicklung durch die Verwaltungsadministration zur Wehr zu setzen und eigene fachliche Wege zu bestreiten.

Die 12. Bundesdelegiertenversammlung und Tagung wurde zum 14. bis 16. November 2014 nach Weimar einberufen.